A film that accompanies a family over a period of almost half a century  in a very personal way.

The topics of racism and migration and also of everyday family life are illuminated.

 

An insightful study of over 40 years of an interracial marriage between a Ghanaian and a German offers many different views on the politics of African-European marital relationships. The couple’s children recount the history of their marriage from when they first met in England post-WW2, to their later years and the legacy they left their children. They give us their thoughts on the challenges faced by a European woman living with her extended family in Ghana, and more broadly on the changing face of racism, particularly in Germany. Using footage made for German TV of the couple 20 years earlier, interviews, and archival photographs, an appreciation is built up of the whole family that is intimate, frank, and thoughtful.


Zu Beginn der Beziehung droht eine Mutter in Ghana mit einem Hungerstreik, weil ihr Sohn eine weiße Frau heiraten möchte. Doch kaum ist das erste Enkelkind da, verschwinden alle Bedenken. Im Gegenteil, die junge Familie muss schnell von England nach Ghana umsiedeln, damit die Großeltern das Enkelkind regelmäßig sehen können. Auf deutscher Seite sieht sich eine andere Mutter mit einem „exotischen“ Schwiegersohn konfrontiert. Sie muss damit klarkommen, lange vor WhatsApp und Skype, dass ihre Tochter das heimische Wuppertal für ein sehr fernes und fremdes Afrika verlassen hat, wo ein Wiedersehen so schnell nicht möglich sein wird. 

 

Die spannende Familiengeschichte der Adomakos beginnt in Afrika und Europa. Heute leben die Nachkommen in England, Deutschland und Ghana, mit Storylines bis in die USA. Familienwerte können von Generation zu Generation weitergegeben werden, sie können aber auch verloren gehen.

Der authentische Schwarzweiss Film zeigt das Leben der Familie über einen Zeitraum von über 50 Jahren. Mediale Aufmerksamkeit erlangt die Familie schon damals, als die ARD die Dokumentation „Schwarzer Adam, weiße Eva“ ausstrahlt. Der Film erzählt die Geschichte von Frauen aus Deutschland, die Männer aus Afrika geheiratet haben, in einer Zeit in der das nicht üblich ist. Der Subtext enthält die Botschaft, dass die weißen Evas, unheimlich „mutig“ sein müssen, um ihren Männern ins „dunkle Afrika“ zu folgen. Die Adams erfahren durch ihre weißen Evas doch eine Aufwertung, heisst es sarkastisch. Bis heute müssen sich die Adomakos mit Vorurteilen, der Welt dazwischen und Rassismus auseinandersetzen.


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cffilm@gmx.de oder Tel. 02204 979834


Christoph Felder, award winning filmmaker, lives near Cologne, Germany. He is the producer and director of many successful Film- and TV productions and documentaries for both cinema and television.

 

Christoph Felder, vielfach ausgezeichneter Filmemacher, lebt in der Nähe von Köln. Produktion und Realisation zahlreicher erfolgreicher Film- Fernsehproduktionen und Kino-Dokumentarfilmen

Die Adomakos & die Welt dazwischen, Ein Dokumentarfilm von CHristoph Felder, 95min, S/W, Prod. CFF, arts-tart 2022



Die Protagonisten 

 

Joseph Adomako:

Damals wurde man bei jeder Kleinigkeit ... wenn man auch nur einen Teller abwusch und er zerbrach, wurde man ausgepeitscht. Kleine Kinder bekamen Schläge. Aber mein Vater hat uns nie geschlagen.

 

Tina Adomako:

Es gibt heute viel mehr People of Colour in Deutschland als damals vor 40 Jahren. (…) Was positiv ist, ist dass diese Menschen alle viel politischer geworden sind. Also es wird jetzt nicht mehr einfach so hingenommen, dass es Rassismus gibt. Also wir sprechen es an, wir sprechen es aus. (…) Und ja, wir machen jetzt Lärm, bis man uns hört und bis sich etwas ändert.

   

Hanna Adomako:

r mich ist die Welt größer geworden in Ghana. Ich fühle mich internationaler. Ich fühle mich nicht einfach als Wuppertalerin aus dem Bergischen Land, obwohl das ein Teil von mir ist. Aber die Welt ist nicht nur gerade dieses Bergisch Land und ich Wuppertalerin. Die Welt ist groß.

 

Kofi Adomako:

Ich glaube, mein Großvater (väterlicherseits) musste viel Geduld mitbringen für meine Mutter. Sie hatte auch diesen Sonderstatus als Europäerin in Ghana. Vielleicht musste man sie erst mal mit anderen Handschuhen anfassen, sie beschützen. Ich weiß, dass mein Großvater auch immer versucht hat meine Mutter zu beschützen, weil sie aus einer anderen Kultur stammte. 

 

 

english

 

Those days, anything little ... if you were washing even a plate and it broke, you were caned. Young children were caned. But my father never used a cane on us.

 

 

  

There are many more People of Color in Germany today than there were 40 years ago. (...) What's positive is that all these people have become a lot more political. Racism is no longer simply accepted. More and more people are addressing the issue and speaking out against it. (...) And we're going to make noise until we are heard and until something changes."

 

 

 My world grew bigger in Ghana. I feel more international than just Wuppertal and the Bergisch Land, which is also a part of me and I can visit whenever I want to. But the world is larger than that and I'm interested in what happens in the world. 

 

 

 

I think my grandfather had to have a lot of patience with my mother. He felt he had to protect her because she had this special status as a European in Ghana. Maybe he felt she needed to be handled with kid gloves. My grandfather always tried to protect my mother because she came from a different culture, so she was not left alone. 

 

copyright CFF 2022



Premiere Zeche Zollern, Dortmund

Fotos: Jörg Schaaber, copyright 2022